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Friedensgutachten 2025

Cover-Illustration des Friedensgutachtens 2025: ein großer pinker Punkt mit Text "Frieden retten. Friedensgutachten 2025
Source: Diesseits – Kommunikationsdesign, Düsseldorf.

Das Friedensgutachten wird jährlich von den deutschen Friedensforschungsinstituten PRIF, BICC, INEF und IFSH herausgegeben. Auch 2025 wurde es wieder bei Gesprächen mit Ministerien und Fraktionen im politischen Berlin vorgestellt.

Stellungnahme – Frieden retten

Überall dröhnt der Ruf nach mehr Sicherheit, nach Abschreckung und Aufrüstung. Aber wer rettet den Frieden? In ihrer Stellungnahme geben die Herausgeber*innen neun konkrete Empfehlungen ab, wie die Bundesrepublik und Europa nicht nur verteidigungs-, sondern friedensfähig werden können.

Fünf Personen vor dem Schriftzug Bundespresseko, eine Frau in der Mitte hält das Friedensgutachten 2025 in der Hand.
Source: PRIF.

Fokus – Vorsicht ansteckend! Die Zerstörung politischer Ordnung unter US-Präsident Trump

Ein radikaler Umbau des Staates und der internationalen Beziehungen nach US-amerikanischem Vorbild lässt sich nicht allein durch Empörung verhindern. Im „Fokus“ skizzieren die Autor*innen die autoritäre Bedrohung für Europa und zeigen auf, wie Politik und Zivilgesellschaft sich jetzt zur Wehr setzen sollten.

Ein Mann und eine Frau sitzen auf einer Bühne, die Frau spricht in ein Mikrofon, der Hand hält ein Mikrofon in der Hand.
Source: PRIF.

Bewaffnete Konflikte – „Vergessene Konflikte“: der Krieg im Sudan

Die internationale Aufmerksamkeit für die wachsende Zahl bewaffneter Konflikte ist ungleich verteilt. Das Kapitel „‚Vergessene Konflikte‘: der Krieg im Sudan“ richtet den Blick daher auf einen verheerenden Bürgerkrieg – der zugleich vor Augen führt, dass Friedensförderung und Krisenprävention neuer Instrumente und Partnerschaften bedürfen.

Nachhaltiger Frieden – Völkerrechtliche Mindest­standards als Gebot von ­Friedenspolitik

Völkerrechtliche Mindeststandards sind einzuhalten – und international einzufordern. Doch wie lässt sich dieses Gebot angesichts einer Instrumentalisierung und Politisierung der internationalen Gerichtsbarkeit und humanitären Hilfe befolgen? Das Kapitel „Völkerrechtliche Mindeststandards als Gebot von Friedenspolitik“ beleuchtet die Anforderungen und Fallstricke einer sich rasant wandelnden Weltordnung.

Eine Gruppe von Personen steht vor einer gelben Wand, eine Frau in der Mitte überreicht einer Frau daneben das Friedensgutachten 2025.
Source: PRIF.

Rüstungsdynamiken – Die zweite Zeitenwende

Eine Rückkehr zur Sicherheits- und Verteidigungspolitik aus der Zeit vor dem russischen Angriffskrieg und der Wiederwahl Trumps ist nicht möglich. „Die zweite Zeitenwende“, so argumentieren die Autor*innen des gleichnamigen Kapitels, muss jedoch sozialverträglich, transparent und in europäischer Abstimmung vollzogen werden, um Populist*innen und Autokrat*innen allerorten nicht in die Karten zu spielen.

Institutionelle Friedenssicherung – In Bewegung: Wie viel Frieden steckt noch in der Weltordnung?

„Polarisierung“ ist der Begriff der Stunde, sie abzudämpfen, das friedenspolitische Gebot. Jenseits von Freund-Feind-Logiken, Alleingängen und großen Würfen zeichnet das Kapitel „In Bewegung: Wie viel Frieden steckt noch in der Weltordnung?“ auf, welche Bündnis- und Ordnungspolitiken es für die Aufrechterhaltung grundlegender internationaler Regeln braucht.

Eine Gruppe von Personen steht in einem großen Saal, ein Mann in der Mitte hält das Friedensgutachten 2025 in den Händen.
Source: PRIF.

Gesellschaftlicher Frieden – Für eine Abkehr von Fluchtpolitik als Sicherheitspolitik

Das Degradieren von Schutzsuchenden zu Sicherheitsrisiken ist so einseitig wie sozial- und friedenspolitisch ineffizient. Das Kapitel „Für eine Abkehr von Fluchtpolitik als Sicherheitspolitik“ verknüpft einzelstaatliche, europäische und globale Perspektiven zum Entwurf einer langfristigen, menschenrechtsbasierten Strategie für die Fluchtpolitik. (eot)